Bei Herausforderung im Gleichgewicht bleiben

Ältere Frau mit Superheldenmantel und -maske sitzt erschöpft auf der Couch als Symbolbild wie du bei Herausforderung im Gleichgewicht bleiben kannst.
Bist du auch im Dauerstress? Und hilft es dir dann, wenn jemand sagt: “Entspann dich doch einfach mal.”? Ist nämlich gar nicht so einfach, oder?

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Alles nicht so wichtig

Wie gehst du mit Herausforderungen um? Helfen dir die Konzepte von vor zehn Jahren noch? Bei mir irgendwie nicht…

Gleich vorne weg die wichtigste Strategie, mit der du dich immer wieder ins Gleichgewicht bringst: Entspann dich! Es ist leicht, sich in alles reinzusteigern. Auch ich liege manchmal nachts wach und grübel über etwas nach. Das ist so unproduktiv.

Wäre es da nicht besser, Gelassen zu bleiben?

Gerade in den Wechseljahren oder einfach beim Älterwerden merke ich, dass ich dünnhäutiger und weniger belastbar bin. Früher konnten ich noch alle Bälle in der Luft halten – wie habe ich das nur geschafft?

Anders als früher verschiebe ich die Probleme nicht auf später, irgendwann… Ich schaue genauer hin – sofort – und stelle ich mich dem Thema, das mich gerade umtreibt. Damit übe ich Selbstfürsorge durch Loslassen. Leichter gesagt als getan, klar.

Aber wenn ich das jetzt nicht kultiviere, fällt mir der Stress, die Anspannung immer wieder auf den Fuss. Dann will ich es “weg haben”, werde wütend oder lenke mich doof ab. Alles nicht (mehr) zielführend – hat auch früher nicht wirklich geklappt, war mir aber egaler.

Bei Herausforderung im Gleichgewicht bleiben

Also: Hinschauen, was falsch läuft. Drei Fragen, die kennst du vielleicht schon von mir:

  • Will ich DAS?
  • Will ICH das?
  • WILL ich das?

Wenn kein Ja dabei rumkommt, dann muss ich es sein lassen. Mein Trick: Ich folge nur noch (wenn möglich) der Freude. Das ist dir zu einfach?

Wandeljahre: Die Grundlage ist Entspannung

Entspannung und Gelassenheit sind DIE Grundlage für ein funktionierendes Hormonsystem. Und das natürlich gerade, wenn es um die Wechseljahre geht. Wir sind heute täglich mehr Input und mehr Stress ausgesetzt als unsere Vorfahren in ihrem ganzen Leben! Zieh dir das mal rein!

Damit meine ich hier nicht den “normalen” Termindruck, sondern

  • den Körper belastende Hormone beispielsweise aus Verpackungen, Plastikflaschen und Kosmetik
  • Umweltgifte sowieso
  • dein täglicher digitaler Input und die ständige Verfügbarkeit (Handy, Computer)
  • ständige Ablenkung (social media)
  • hochverarbeitete Lebensmittel und eine nährstoffarme Ernährung
  • Ängste und Depressionen, Schuldgefühle
  • Leistungsdruck führt zu Überforderung, Überforderung zu Burnout
  • dann natürlich die Medikamente, die du einnimmst
  • hormonelle Verhütungsmittel und später eine Hormonersatztherapie
  • zu wenig echtes Sonnenlicht, dafür aber zu viel blaues Bildschirmlicht
  • und on Top: Bewegungsmangel

Herzlichen Glückwunsch, dein Konzept, dein Leben nur zu “erleiden” geht auf!

Ist der Sympathikus aktiviert, bist du ständig im Überlebensmodus und es werden ununterbrochen Stresshormone ausgeschüttet – und nicht oder nicht vollständig abgebaut. Das würde mit mehr Bewegung abgebaut werden, aber wir joggen nach dem Stress mit dem Chef einfach nicht um den Block!

Kommt es zu Langzeit-Stress bleibt das Cortisol hoch, dann unterdrückt es deinen Stoffwechsel und deine Hormonproduktion. Dein Körper möchte Energie sparen, damit du nicht noch schneller ausbrennst: Burnout. Dein Körper ist schlau, denn damit sichert er dein Überleben. Das führt zu

  • Gewichtszunahme.
  • Mangel an Sexualhormonen, die dich nervlich elastisch halten könnten.
  • Wechseljahrsbeschwerden.
  • Die Schilddrüse (dein Körperkraftwerk) leidet und du hast keine Energie mehr.
  • Daraus resultiert ein unkontrollierter Blutzuckerspiegel, der auch den Rest noch durcheinander bringt.

Stress verhindert die Hormonregulierung in den Wechseljahren. Da bringen dir dann auch eine gesunde Ernährung, ein neues Sportprogramm oder Nahrungsergänzungsmittel nichts. Folge: Die Frau greift zur Hormonersatztherapie. Das hilft zwar im Moment, beseitigt die Ursache aber nicht.

Frage dich also erst mal:

  1. Wer oder was raubt dir deine Energie?
  2. Welche negativen Glaubenssätze über dich selbst erzählst du dir?
  3. Was kannst du in deinem Alltag tun, um Stress zu reduzieren?

In die Balance kommen = Yoga your life

Natürlich ist mein erster Lösungsvorschlag immer Yoga. Klaro.

Allerdings gehe ich davon aus, dass du in einem fortgeschrittenen Erschöpfungsstadium begreifst, dass es nicht allein um die Übungen auf der Matte gehen kann. Es muss darüberhinaus noch mehr Yoga im Alltag passieren.

Wie das aussehen kann, kannst du über die Yamas und Niyamas lesen, erfahren und üben. Damit weißt du aber noch nicht genau, wie du das auch in den Alltag integrierst. Lesen reicht eben nicht aus.

Die Umsetzung nenne ich yogasensitives oder intergrales Coaching. Dabei geht es darum, gemeinsam mit dir kleine Handlungsschritte zu finden, die du auch wirklich tun kannst. Ein großes Konzept ist in dem Stress-und Überforderungsmodus, in dem wir alle unterwegs sind, völlig sinnlos, noch mehr Überforderung!

Es gibt Coaches mit ihren Tschakka-Tschakka-Methoden aus dir den letzten Tropfen Adrenalin raus quetschen – und am Ende setzt du wieder nichts um.

So bitte nicht!

Natürlich können wir ein Einzelcoaching machen. Punktuell super und als längerfristige Begleitung in einem Prozess auch machbar. Doch was ich richtig sinnvoll finde, sind Gruppen. Deshalb gibt es bei mir die:

Wandelgruppe für Frauen

Im Herbst starte ich ein Frauengruppe zum Thema Wandel und Wechsel. Wir schauen auf Stress und Ernährung, körperlichen Symptome und finden zusammen einen Weg aus diesem Chaos. Die Gruppe ist nicht nur wichtig, um Gleichgesinnte zu treffen. sondern um gemeinsam durch diese Zeit zu surfen – also gut und angenehm durch die Wechsel des Lebens zu kommen.

Zu allen oben genannten Themen möchte ich mit dir, mit euch ins Gespräch kommen. Je nachdem, welche Fragen dich umtreiben, gestalten wir gemeinsam einen Nachmittag im Monat. Hier findest du noch mehr dazu: Fauengruppe zum Thema Wandel und Wechsel.

Wenn du das interessant findest, lass und herausfinden, ob das was für dich ist:

Schreib mir gern etwas in den Kommentar oder buche einen kostenlosen Zoomcall mit mir. Jetzt buchen!

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Über mich
Annette Bauer, Namaste-Geste
Hallo, ich bin Annette
Ich bin Berlinerin und war 25 Jahre als Layouterin und Redak­teurin tätig. In den letzten Jahren im Job war ich kurz vorm Burnout und wurde dann ent­lassen. Auch privat habe ich Schick­sals­schläge erleben müssen.

Dabei hilft mir seit 30 Jahren eine regelmäßige Yoga-Praxis, der Integrale Ansatz nach Ken Wilber und eine Trauma­therapie-Aus­bild­ung.

In meinem Coaching erfährst du Wertschätzung und erhältst Raum und Zeit, dein Innerstes zu erforschen, um mit Leichtigkeit und Klarheit deine Veränder­ungen umzu­setzen.
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